Ich liebe es zu Shoppen. Wirklich. Ich könnte nie auf einer einsamen Insel ohne Strandpromenade und kleine Beachshops Urlaub machen. Für mich gehört Shoppen in fremden Städten einfach mit zur Entspannung. Außerdem zählt jedes Teil, das ich im Urlaub gekauft habe mehr als jedes Urlaubsfoto. Wenn ich durch meinen Kleiderschrank wandere (gut, ich kann nicht wirklich da durch wandern…. Da es sich hier um eine Schrankwand eines bekannten Möbelhauses aus Schweden handelt) – ich spreche also mehr davon meinen Blick durch die verschiedenen Teile schweifen zu lassen… wenn ich das also tue, erinnere ich mich an jedes Stück und vor allem daran wo ich es gekauft habe. Es erinnert mich an die süßen Läden in kleinen Strandorten, oder auch an die wahnsinnig tollen Shopping Center in den großen Städten. An Labels, von denen ich schon immer ein Teil haben wollte. Oder an kleine, unbekannte Designer, die ich irgendwo durch Zufall entdeckt habe. An gute, echte Handarbeit, aber auch an große Ketten die es bei uns nicht gibt. Jedes Teil hat seine eigene kleine Geschichte, die ich immer mit dem Urlaub in Verbindung bringe. Und direkt verfalle ich in eine gute Stimmung, wenn ich die Sachen anziehe oder die Accessoires zu meinem Outfit style.

Das große Problem an meinen Shoppingtrips sind eigentlich meine Shoppingbegleiter. Oder sagen wir, mittlerweile fehlenden Shoppingbegleiter. Meine Familie hat es mittlerweile aufgegeben mit mir mitzuhalten. Grundsätzlich gehe ich auch ganz gerne alleine Shoppen, wenn da nicht dieses Problem mit der Umkleidekabine wäre. Wenn man Pech hat, muss man sogar an einer anstehen, bis sie frei wird. Hat man dann endlich eins der begehrten, minimalistisch verhangenen, 1-quadratmeter Fleckchen ergattert und überlegt gerade noch, wo man seinen riesigen Stapel Klamotten hin legen kann ohne den kompletten Spiegel zu verdecken, breitet man sich erst mal aus. Doch schon beim ersten Teil, stellt man fest, dass man sich vielleicht doch mal wieder leicht unterschätzt hat und möglichweise eine Nummer größer gebrauchen könnte. Da man aber immer nur maximal 5 Teile mitnehmen darf, hat man auf eine zweite Größe von dem gleichen Style verzichtet. Bei einem Blick durch den Vorhang – den man sich hätte sparen können, da man eh zu allen Seiten nach draußen schauen kann – warten schon die nächsten gierig darauf das man das Handtuch schmeißt und deprimiert abzieht. Eine Dame des Shops zu finden, die einem bereitwillig eine andere Größe reicht, ist schlichtweg unmöglich. Sich wieder anzuziehen, seine Tasche mitzunehmen und wieder zurückzukehren ist einfach nur lästig. Eine Alternative mit halb hoch gezogener Hose (um seinen Mitstreiterinnen zu zeigen, dass man noch nicht fertig und wieder zurück in seine schwer erkämpfte Umkleide zu kommen) ist auch keine Lösung. Man bräuchte also eine Person, die einem nicht nur die Klamotten in der richtigen Größe besorgen kann, sondern am besten auch noch eine professionelle Antwort auf die Frage: sehe ich darin fett aus? hat. Eine, die sich bei einer Shopping Tour durch die Großstadt nur um meine Ziele kümmert. Die für mich da ist und mir hilft das perfekte Outfit zu finden.

Ein kleiner Auszug aus den Vorzügen eines Personal Shoppings ????

2017-11-18T20:47:18+00:00