Wenn du ein Farbtyp „Sommer“ bist, dann stehen dir alle möglichen Farben, die einen leichten Grauschimmer haben. Also grundsätzlich alle gedeckten Farben. Stell dir einen herrlichen Hochsommertag vor. Die Sonne strahlt vom Himmel, es ist wundervoll warm und durch die Hitze bildet sich ein leichter Schimmer über der Straße. Alles erscheint in einem leicht gräulichen Unterton. Die Farben sind jetzt nicht klar und deuchtlich zu erkennen, so wie im Winter wenn die Eiskälte aufzieht und die Nächte kalt und klar sind. Auch nicht wie im Herbst, wenn die Natur in weiche rote und orangene Töne gefärbt wird. Sommerfarben sind alle blasseren Farben. Ein Sommertyp zu sein, bedeutet nicht, dass man die Jahreszeit Sommer am liebsten mag, hier geht es ganz alleine darum, welche Art von Farben die Haut rosig und gesund aussehen lassen. Ich muss hier immer an meine Mama denken. Wir waren zusammen shoppen und ich riet ihr zu einem hellbraunen Kaschmir Pullover. Ich sagte: „Nimm diese Farbe, sie steht dir besonders gut, da du ein Herbsttyp bist“ und sie antwortete prompt: Neeee, ich will aber kein Herbsttyp sein, ich mag den Sommer viel lieber. Herbst mag ich nicht, da geht alles immer zu Ende“ und verzog dabei das Gesicht. Dabei geht es hier gar nicht darum welche Jahreszeit man am liebsten mag, es geht eher darum, welche Farben den Hauttyp unterstützen und einen am besten aussehen lassen. Mal abgesehen davon, dass im Herbst natürlich nicht alles zu Ende geht, geht es mehr darum die Farben der Natur aufzugreifen, was man instinktiv eigentlich oft von alleine macht. (Ganz nebenbei bemerkt trägt sie am liebsten Brauntöne und goldenen Schmuck, was perfekt zu einem Herbsttyp passt….)

Viele Frauen haben zum Beispiel Gold- und Silberschmuck in ihrem Schmuckschrank, tragen aber oft nur eine Richtung. Entweder lieber in Richtung Gold oder auch in Richtung Silber. Instinktiv merken wir, wie sich der Hautton verändert bzw. anders wirkt, wenn wir die goldene Uhr anziehen im Gegensatz zur silbernen Uhr. Einem reinen Sommertyp steht Silber besser, da die Haut einen kühlen Unterton hat.

Von allen Farbtypen gibt es auch jede Menge Mischtypen. Man kann durchaus ein Sommertyp sein mit einem Anteil eines Herbst- oder Frühlingtyps. Genauso kann man auch einen Wintertypanteil haben.

Im Grunde bestimmen deine Haarfarbe, deine Augenfarbe und dein Hautunterton deinen Farbtyp. Bei einem reinen Sommertyp hat die Haut einen bläulichen Schimmer, die Haare einen Ascheschimmer und die Augen sind meistens hell mit einem Blaustich. Hat man viele Sommersprossen, sind diese eher graubraun als goldgelb.

Nach einer Farbberatung erhältst du eine Farbpalette mit deinen persönlichen Farben, die genau zu deinem Typ passen. Dazu gehören auch die Basisfarben in denen man sich zum Beispiel die Accessoires zulegen kann. In meinem Fall – einem Sommertyp – eine schöne graue, edle Handtasche mit den passenden Schuhen. Eine silberne Uhr mit einem Petrolblauen Armband. Einen anthrazitfarbenen Gürtel.

Die Basisfarben, in denen man die Grundgarderobe aufbaut, damit man alles später miteinander kombinieren kann, sind für einen Sommertyp Grau und Marineblau (man kann das etwas erweitern um alle kühlen Grautöne, Anthrazit, Jeansblau und Graubraun).

Die Farbberatung basiert auf den Erkenntnissen von Johannes Itten (1888-1967) und einer harmonischen Farbzusammenstellung.

2017-12-08T17:50:53+00:00